Neusser Bauverein lädt Rettungshunde zum Schnüffeltraining ein: I.S.A.R. übte in Weckhoven den Ernstfall

Neusser Bauverein lädt Rettungshunde zum Schnüffeltraining ein: I.S.A.R. übte in Weckhoven den Ernstfall

Sie sind echte Helden auf vier Pfoten: Die Rettungshunde der Internationalen Katstrophenhilfe I.S.A.R. (International Search and Rescue Germany). Am Sonntag trainierte die Staffel aus Duisburg in Weckhoven den Ernstfall.

Schon zum dritten Mal hatte der Neusser Bauverein den Hunden ein Trainingsgelände zur Verfügung gestellt. Nach Einsätzen im alten Finanzamt an der Schillerstraße 2012 und auf dem Abrissgelände an der Hülchrather Straße im vergangenen Jahr, konnten die Hunde und ihre Führer nun wieder in Weckhoven die Suche nach Verschütteten üben.

Denn mit dem gerade begonnenen Abbruch des letzten der sogenannten „Punkthäuser“, bietet das Gelände an der Hülchrather Straße ideale Trainingsbedingungen für die Suche nach Verschütteten.

„Wir freuen uns, wenn wir den Rettungshundestaffeln einen geeigneten Trainingsplatz zur Verfügung stellen können. Bei der gemeinnützigen Hilfsorganisation I.S.A.R. leisten Tiere und Menschen großartige Arbeit, die wir immer gern unterstützen“, sagt der Vorstandvorsitzemde des Neusser Bauvereins, Frank Lubig.

Auf dem rund 24.000 m² großen Areal an der Hülchrather Straße errichtet der Neusser Bauverein in den kommenden Jahren 198 barrierefreie öffentlich geförderte und frei finanzierte Mietwohnungen mit drei ebenfalls barrierefreien Gruppenwohnungen für 24 ältere oder gehandicapte Menschen sowie 22 Einfamilienhäuser für junge Familien.

Am vergangenen Donnerstag (19. März) hatten Bürgermeister Herbert Napp (CDU) und Bauvereinschef Frank Lubig den Startschuss für den Abriss des letzten der ehemals vier achtgeschossigen Hochhäuser aus den 1960er Jahren auf dem Gelände gegeben.

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